campus hautnah: Stiftung Bürger für Münster

campus hautnah

Was machen wir bei campus relations eigentlich den lieben langen Tag?

campus hautnah geht in die zweite Runde und wieder begleiten wir unsere Teams und Mitglieder bei ihren Projekten über das ganze Semester. #staytuned

 

Habt ihr schon von der Stiftung Bürger für Münster gehört? 


Worum geht es beim Projekt und was sind eure Aufgaben?

"Die Stiftung Bürger für Münster setzt sich für gemeinnützige Projekte in Münster ein. Es geht darum Leute zu finden, die sich ehrenamtlich engagieren wollen. Grundsätzlich ist auch eine latente Bereitschaft da, aber Viele wissen einfach nicht, an wen sie sich wenden  können. [...] Als Aufhänger hat die Stiftung den Slogan „1000 Stunden für Münster“- damit ist gemeint, dass wenn jeder auch nur zwei Stunden mitmacht, ganz schnell 1000 Stunden ehrenamtlich gearbeitet wurde. Der Hintergedanke ist, dass man sich im Grunde nur zwei Stunden engagieren muss, um dieses Gefühl von Gemeinnützigkeit zu bekommen. Dazu gibt es zwei Infoveranstaltungen. Dort werden dann verschiedene Kooperationspartner vorgestellt, wie zum Beispiel das Tierheim Münster, oder ein Boxverein, der Hausaufgabenhilfe nach dem Training anbietet. Die Vereine stellen sich in einem Speed-Dating kurz vor, dann kann man sich näher informieren und auch gegebenenfalls anmelden. Ziel ist zwar, langfristige Helfer für die Vereine zu finden. Trotzdem soll das Engagement erst mal ungezwungen für zwei Stunden sein, zum reinkommen."

Wie funktioniert die Kommunikation zwischen Auftraggeber und Gruppe?

"Wir kommunizieren via E-Mail und haben uns bereits zwei Mal getroffen. Ein Mal am Anfang zum Briefing, dann fand das Ehrenamt-Speed-Dating statt. Letzte Woche haben wir uns noch Mal getroffen, ein bisschen reflektiert und die weiteren Ziele besprochen. Ich fand es gut, dass sie immer bereit waren, sich nochmal mit uns zusammen zu setzen und dann auch direkt in voller Besetzung angereist sind."    

Was habt ihr bereits gemacht?

"Wir haben erst Mal eine SWOT-Analyse erstellt, geschaut wo noch Potential liegt und wo es Probleme geben könnte. Einige von uns haben das Speed-Dating besucht und gemeinsam haben wir uns dann noch mit den Online-Kanälen auseinandergesetzt. Außerdem haben wir noch andere Stiftungen zum Vergleich angeschaut. Jetzt wollen wir als nächsten ein Konzept entwickeln für die jeweiligen Kanäle und dann noch alles verchristlichen, damit die nächste Gruppe im neuen Semester nahtlos anknüpfen kann."

Wie stellt ihr euch den weiteren Verlauf des Projektes vor?

"Wir knüpfen an ein Konzept von einer vorigen Gruppe an und überarbeiten es nochmal, sodass es leichter umsetzbar ist. Der Kunde ist nun mal kein Wirtschaftsunternehmen und da muss man halt im Hinterkopf behalten, dass man mit einem recht kleinen Budget arbeitet. Daran passen wir das Konzept jetzt auch an."

Warum habt ihr euch gerade diese Projekt ausgesucht?

 "Ich fand den Aufhänger „1000 Stunden für Münster“ sehr gut und natürlich auch, dass es regional und für die Münsteraner Bürger ist. So tun sich alle gegenseitig etwas Gutes."

 

"Mir hat gefallen, dass es was Soziales ist. Die zwei Stunden schrecken nicht direkt ab. Es ist nicht sofort verbindlich, sondern einfach eine Chance, was Gutes zu tun."

 

"Ich finde es spannend, weil man auch mal außerhalb des KoWi-Bereichs seine Interessen verfolgen kann."

 

"Durch dieses Projekt wird das Zusammengehörigkeitsgefühl in Münster gestärkt. Ich kannte die Stiftung zunächst nicht, finde die Idee dahinter aber sehr gut und freue mich, dass wir so deren Bekanntheitsgrad steigern können."

 

 

Mitglieder: Isabel Bertlich, Pauline Lorenz, Benedikt Henninger, Tim Och, Lotta Krüger, Irena Perlovich, Johanna Franz, Hannah Welters, Alexandra Golfinger, Nina Armbrust, Katharina Isaak, Victoria Dimova