Herzlich willkommen bei campus relations – PR-Ideen mit Initiative

Wir sind die Studierendeninitiative für Public Relations an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. In verschiedenen Projekten für Firmen, Vereine und diverse Organisationen setzen wir unser fachliches Wissen in die Tat um.

 

Unser Team ist jung, steckt voller kreativer Ideen und zeichnet sich durch eine große Begeisterung für die praktische PR-Arbeit aus.

 

Um im Bereich PR immer auf dem Laufenden zu bleiben und uns stetig weiterzubilden, veranstalten wir selbstständig in regelmäßigen Abständen Vorträge, Workshops und Exkursionen.

Anstehende Termine:


 

  • PR Report Camp 13.11 
  • Create imPRessions 15.12  

Aktuelle Beiträge


Zwei Lebensläufe, die beeindrucken!

Annett Bergk (PR-Journal) und Clara Lamm (DPRG) zu Besuch in Münster

Am Freitag, den 09.11.2018 waren Clara Lamm von der DPRG und Anett Bergk vom PR-Journal zu Gast bei uns in Münster. Unsere Mitglieder konnten an den spannenden Vorträgen unserer Gäste teilnehmen und interessante Einblicke in die PR- Branche und vor allem in die DPRG, das PR- Journal und den persönlichen Werdegang unserer Referentinnen gewinnen.

"Traut euch, Engagement und Networking öffnet Türen!"

Den Einstieg machte Clara Lamm (@kelaclara ) von der DPRG (Deutsche Public Relations Gesellschaft e.V.). Sie studierte Kommunikationswissenschaft in Münster und war fünf Jahre bei Campus Relations aktiv. Heute ist sie Beisitzerin im Bundesvorstand der DPRG und für den Bereich Nachwuchsförderung zuständig.

Die vor 60 Jahren gegründete Gesellschaft mit mittlerweile über 2000 Mitgliedern ist die in Deutschland älteste PR-Gesellschaft.

Doch was würde uns PR-Interessierte erwarten, wenn wir Mitglied in der DPRG wären?

Neben einem bundesweiten, gut gepflegten Netzwerk bietet eine Mitgliedschaft freien Eintritt zu den 120-150 Veranstaltungen der DPRG im Jahr und Zugang zu einer eigenen Jobbörse. Des weiteren können junge Erwachsene an Mentoren- Workshops teilnehmen, bei denen ihre Interessen individuell gefördert und unterstützt werden.

Eine sehr wichtige Aufgabe von Clara Lamm besteht in diesem Jahr darin, die Veranstaltung des DPRG-Junior-Awards, eines PR-Wettbewerbs zur bundesweiten Förderung des PR-Nachwuchses, zu organisieren. Wer diesen Award für sich entscheiden möchte, muss bis zum 15. Januar 2019 zusammen mit einem Partner oder alleine ein Konzept einreichen. Dem Sieger winken neben einer Urkunde 1000 Euro Preisgeld. Falls das Interesse für den DPRG-Junior-Award geweckt wurde, besteht die Möglichkeit, sich unter dem Link www.prpreis@oberauer.de weiter zu informieren.

Auch Clara Lamm hat während ihres Studiums an dem Wettbewerb teilgenommen und ihn 2015, zusammen mit zwei Freundinnen gewonnen. Dieser Gewinn öffnete ihr damals -neben ihrem enormen Engagement bei campus relations- die Türen für ihre berufliche Zukunft.

 

Viele Wege führen nach Rom (oder in die PR)

Annett Bergk (@einfachannett-Redaktionsmitglied des PR-Journals und zuständig für Vertrieb und Marketing des Journals- informierte uns über ihren Weg in die PR-Branche und die Gründung ihrer eigenen Agentur „EINFACHkommunikation“.

Annett gelangte über kleinere Umwege in ihren jetzigen Beruf. Sie studierte zunächst Kultur und Technik. Durch einen Vortrag zur Krisenkommunikation wurde ihr Interesse für dieses Themengebiet geweckt und mit Hilfe eines Praktikums und der PR-Berater Ausbildung konnte sie tiefere Einblicke in die Branche erhalten und machte schließlich einen Master in dem Bereich “Marketing und Communications”. Während des Masterstudiums las Frau Bergk viele Bücher über die Branche und legte sich zum Überblick Zusammenfassungen über gelesene Werke an. So entstand ihr eigener Blog, durch den letztendlich auch das PR-Journal auf sie aufmerksam wurde.

Der treue Unterstützer des campus relations e.V. , das PR-Journal wurde 1995 von Gerhardt Pfeffer gegründet und enthält neben einer Website und einem wöchentlich erscheinenden (jeden Dienstag), kostenlosen Newsletter auch eine Jobbörse mit zahlreichen Jobangeboten. 

Eine der jüngeren Rubriken des Journals liegt Annett Bergk besonders am Herzen. Das PR-Journal Plus, in dem aktuelle und interessante Videos und Podcasts veröffentlicht werden können, bietet auch uns als Studierendeninitiative die Möglichkeit unsere Meinungen und Sichtweisen zu publizieren. Uns wird durch das PR-Journal eine einflussreiche Plattform geboten, auf die wir auch schon in der Vergangenheit zurückgegriffen haben und es in Zukunft auch weiter tun werden. Wir freuen uns immer wieder reflektiert zu bekommen, wie viel Raum uns Studierenden gegeben wird. Unsere Meinung zählt, auch über die Räumlichkeiten der Universität hinaus.  

Wappnen für den Berufsalltag

Sowohl Clara Lamm, als auch Annette Bergk haben neben denen von ihnen vorgestellten Tätigkeiten noch einen Vollzeitjob. Die Kombination aus beidem sei möglich, wenn der Arbeitgeber bereit ist, den ein oder anderen Kompromiss einzugehen. Ein gutes Zeitmanagement sowie die Fähigkeit, Termine und Deadlines zu priorisieren ist eine Kernkompetenz, um die Tätigkeiten unter einen Hut zu bekommen.

 

Unseren Mitgliedern gaben die Beiden mit auf den Weg, dass Praxiserfahrungen, in Form von Praktika und Nebenjobs oder Mitgliedschaften in Studierendeninitiativen, wie campus relations neben dem theoretischen Studium von enormer Bedeutung sind. Der Mut und die Begeisterung für das, was man tut sind wichtig. Beide Referentinnen gehen mit starkem Beispiel voraus. Natürlich hat auch ihr Tag nur 24 Stunden. Doch diese Stunden effektiv und leidenschaftlich zu füllen, das ist der Schlüssel zum Erfolg! 

 

Wir danken Annett Bergk und Clara Lamm vielmals, dass sie die weiten Wege auf sich genommen haben, um uns im schönen Münster vom Leben in der Berufswelt zu berichten und natürlich dem PR-Journal und der DPRG, dass sie die Beiden für einen halben Tag entbehren konnten. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit euch! 

 

Paula Elsner &

Marie Wältring


Die Young-PR-Pros kommen erneut zusammen

Am Samstag den 13. Oktober 2018 war es wieder einmal an der Zeit für die #youngPRPros in Frankfurt zusammen zu kommen und Themen zu besprechen, die uns als Studierende bewegen. Durch die Unterstützung von Medienjournalist Nico Kunkel (PR Career Center) und campus relations e.V. Alumna Clara Lamm haben wir es pünktlich zum Start des neuen Semesters wieder geschafft, ein gemeinsames Treffen der Young PR-Professionals zu organisieren. 

 

Campus Relations ist nur eine der Studierendenintiativen Deutschlands, die sich für den PR-Nachwuchs stark macht. Gemeinsam mit den Kollegen von Kommoguntia (Mainz), KommunikOS (Lingen),  LPRS (Leipzig), Kommon (Darmstadt), PRIHO (Hohenheim) und PRSH (Hannover) vertreten wir die deutschen Studierenden und wollen mit unserer Gemeinschaft Veränderung und Fairness in der deutschen PR-Branche fördern. 

 

Die Agentur Hill+Knowlton Strategies war so zuvorkommend uns am Samstag die Türen ihres Frankfurter Büros zu öffnen. Bei einem gemeinsamen Networking-Brunch konnten sich die Vorstandsmitglieder der PR-Initiativen und die Vertreter von Hill+Knowlton Strategies, der DPRG und der Young Professionals bei Kaffee und Croissant in einer angenehmen und ausgelassenen Atmosphäre kennenlernen. 

 

Gemeinsam können wir mehr erreichen!

Frisch gestärkt und mit Heißgetränken versorgt, gingen wir in eine obligatorische, offizielle Vorstellungsrunde über,  die allen Anwesenden dabei half letzte Wissenslücken zu füllen. Zwar sind wir alle Studierendeninitiativen, die sich mit dem Thema der Public Relations befassen, dennoch wird eine Initiative von Standort zu Standort anders geführt, ist anders aufgebaut und hat andere Vorgehensweisen. Außerdem sind viele der Initiativen noch sehr jung und ihre Anliegen unterscheiden sich zu denen der älteren Vereine. Ein Austausch untereinander kann daher sehr hilfreich sein, sich gegenseitig Ideen und Anstöße zu geben.

 

Bereits zu unserem ersten Programmpunkt zum Thema Zusammenarbeit und Organisationen der Gemeinschaft, die wir als Studierendeninitiativen darstellen wollen, kamen viele Ideen und Vorschläge aus der Runde. Schließlich wollen wir nicht nur als individuelle Initiativen stark sein. Uns allen ist sehr wichtig, als initiativenübergreifende Einheit wahrgenommen zu werden. Natürlich ist eine Koordination von so vielen Menschen nur schwer umsetzbar. Die Treffen der Young-PR-Pros und ein gemeinsames Chat Format scheint für uns alle daher unabdingbar. Wenn wir wirklich etwas bewegen wollen, dann müssen wir gemeinsam agieren und reagieren können. Dazu ist ein regelmäßiger, auch privater Austausch, zumindest unter den Vorstandsmitgliedern, unserer Vereine die beste Möglichkeit, den Zusammenhalt zu stärken und ein starkes Bild nach außen vermitteln zu können. Unser Einfluss wird von vielen unterschätzt und das können und wollen wir zukünftig ändern.

 

Gemeinsame Events, weitere Treffen und gemeinsame Kommunikationsmöglichkeiten sind nur ein paar der Ideen, die es gilt in naher Zukunft umzusetzen. Zu den wichtigsten ToDos für das kommende Semester gehören kleinere, lose Verbände stärker einzubeziehen und die eigene Rubrik im PR Journal, sowie erstmalig auch den PR Career Center Newsletter als gemeinsame Plattform intensiv zu nutzen. 

 

Wer sind wir? Was bieten wir? Was wird uns geboten?

Nach einer Mittagspause in der Sonne über den Dächern Frankfurts wurden die Gespräche deutlich intensiver. Wir waren bei dem nächsten und wichtigsten Programmpunkt des Tages angelangt. Die Nachwuchsdebatte ist nicht erst seit Sommer diesen Jahres eines der wohl wichtigsten Themen für uns. Als Reminder: Am 17.09 beteiligten wir uns gemeinsam mit den anderen Initiativen an einem offenem Leserbrief, der als Antwort auf einen Kommentar von GPRA-Präsidentin  Christiane Schulz unseren Standpunkt zum Thema Einstiegsgehälter und Traineeprogramme deutlich machen sollte. (-> zum nachlesen) Diese Aktion ist für uns als Gemeinschaft ein wichtiges Zeichen an die Außenwelt und unsere zukünftigen Arbeitgeber gewesen. Sie hat uns noch mehr darauf aufmerksam gemacht, wie wichtig es ist, unseren Standpunkt klar zu vertreten und als Einheit von Studierenden wahrgenommen zu werden. Im Hinblick auf das anstehende PR-Report Camp 2018 und die dort stattfindenden Podiumsdiskussionen zu diesem äußerst sensiblen Thema, ist es uns wichtig gewesen unsere Vorstellungen und Meinungen austauschen und offenlegen zu können. Dabei wurde schnell deutlich, dass uns allen am Herzen liegt unsere Stimme zu nutzen, um den zukünftigen Einsteigern eine bessere Chance auf faire Bedingungen ermöglichen zu können. Wie leicht wir einen gemeinsamen Konsens fanden ist ein Zeichen dafür, dass wir gemeinsame Ziele und Wünsche verfolgen. Wir können stolz verkünden, dass in jeder der drei Podiumsdiskussionen des PR-Report Camps ein Vertreter der Studierenden sitzen wird. 

 

Ein durchweg positives Erlebnis

Von Treffen zu Treffen wird der Zusammenhalt der PR-Studierendeninitiativen stärker und persönlicher. Wir nehmen sehr viel von diesem produktiven Tag in Frankfurt mit nach Münster und freuen uns auf noch stärkere Zusammenarbeit mit allen Initiativen im Land.

Ein großer Dank gilt Niko Kunkel und Clara Lamm für die großartige Organisation des Young-PRPros- Workshops und der Agentur Hill+Knowlton für ihre Gastfreundschaft. Wir vom campus relations e.V. sind stolz darauf ein Teil dieser jungen Gemeinschaft zu sein. Zusammen mit unseren Kollegen von @Prihoev@kommonverein@KommunikOS@kommoguntia@LPRS_eV@PR_Studenten sind wir jetzt hochmotiviert aktiv zu werden und gemeinsame Projekte umzusetzen. Wir freuen uns schon riesig auf einen spannenden Tag bei dem PR-Report Camp in Berlin, das schon am 13.11 stattfinden wird,  erwarten weitere inspirierende Gespräche und sind bereit für intensive Debatten! 

 

 Charlotte Möller


Der neue Vorstand für das Wintersemester 2018/19

Die Studierendeninitiative für Public Relations der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster hat am Montag,           den 9. Juli 2018 einen neuen Vorstand gewählt. Neu dabei sind Louisa Thoma und Charlotte Möller. Beide studieren Kommunikationswissenschaft im zweiten Semester in Münster.

Thoma übernimmt im Wintersemester den Posten des Projektmanagements von Svenja Mueller, Möller wird zukünftige die Aufgaben der externen Kommunikation von Katharina Koop übernehmen. Unterstützt werden die beiden von Marie Fuhr (Exkursionen und Workshops) und Laura Möller (Interne Kommunikation), die bereits im letzten Semester in ihre Vorstandsposten gewählt wurden. Der Verein wählt am Ende jedes Semesters zwei neue Vorstandsmitglieder, die dann für das nächste Jahr die Geschicke des Vereins leiten.

campus relations e.V. ist die älteste Studierendeninitiative für PR in Deutschland und zählt aktuell 50 Mitglieder, die während des Semesters PR-Ideen für verschiedenste Kunden entwickeln. Der neue Vorstand blickt hoch motiviert auf das kommende Wintersemester 2018/2019. „Der Verein entwickelt sich momentan sehr schnell weiter. Wir haben viele verschiedene Projekte, an denen wir aktuell arbeiten und freuen uns auf die neuen Herausforderungen“, hieß es nach dem ersten Vorstandstreffen. 


„CSR-Kommunikation ist kein Selbstläufer“

Ein Workshop zum Thema Corporate Social Responsibility-Kommunikation mit Junior Professorin und campus relations Mentorin Dr. Kerstin Thummes.

Am Montag, den 18. Juni 2018 bekamen die Mitglieder von campus relations die Gelegenheit, sich in einem Workshop mit Mentorin Jun.-Prof. Dr. Kerstin Thummes über Corporate Social Responsibility (kurz: CSR) auszutauschen.

Was CSR eigentlich bedeutet, wurde in einer Diskussion über die Verantwortung von Unternehmen erarbeitet. Beispielhaft sollte daher überdacht werden, was eine Firma wie der Spielwarenhersteller Schleich gegenüber Kunden sowie Mitarbeitern zu verantworten hat. Stichwörter, die dabei fielen, waren unter anderem Arbeitsbedingungen und wirtschaftliche Nachhaltigkeit. Frau Jun.-Prof. Dr. Thummes führte unsere Denkansätze zu dem Prinzip der Triple Bottom Line zusammen. Dieses Prinzip besagt, dass in der Praxis der CSR-Kommunikation die drei Themenfelder Planet, Profit und People verbunden werden müssen, um ein abgerundetes Bild der CSR eines Unternehmens zu schaffen. Also müsse der Fokus auf den mit dem Unternehmen verbundenen Menschen (seien es Mitarbeiter oder Kunden), der Umwelt (mit Blick auf Produktionsbedingungen) und dem Profit (wirtschaftliche Verantwortung gegenüber Investoren und Mitarbeitern) liegen.

In einer weiteren Diskussion ging es um die Frage, wie, wann und wo Unternehmen überhaupt über ihre Verantwortung reden sollen. Reicht es, wenn diese nur auf der Website zu finden ist? Oder sollten große Kampagnen gestartet werden, um die Firmen nach außen hin besser zu vermarkten? Weder das eine, noch das andere kann einfach so bejaht werden. Ein Hauptproblem ist, dass Unternehmen, die proaktiv ihre Verantwortung nach außen kommunizieren, Gefahr laufen, nicht mehr als ehrlich angesehen zu werden. Vielmehr wirkt die CSR dann wie ein Aushängeschild und wird von Kunden möglicherweise eher abgestoßen als angenommen. Daher müssten Unternehmen für sich entscheiden, wie „laut“ sie ihre CSR kommunizieren wollen und dann mit den dementsprechenden Konsequenzen umgehen können. 

Klar ist: CSR ist mit Konflikten und Problemen verbunden, egal ob man zu viel oder zu wenig davon kommuniziert – jedoch muss es getan werden. CSR sei ein fortlaufender Prozess, der die ganze Zeit kritisiert wird und werden muss, um sicherzustellen, dass die Unternehmen ihre Verantwortung ernst nehmen.

 

Ein großes Dankeschön an Frau Jun.-Prof. Dr. Thummes für den Einblick in die Welt der CSR-Kommunikation.

 

Alessa Cramer


zukunftsorientierte PR-Strategien mit Bauchgefühl

– Primus Inter Pares stellt sich vor

Am Mittwoch, den 06.06.2018 hatte campus relations e.V. Besuch von pr://ip. Was auf den ersten Blick aussieht wie ein Tippfehler ist eigentlich die Abkürzung für Primus Inter Pares, einer PR-Agentur aus Münster. Das Team besteht aus fünfeinhalb Mitgliedern – Bürohund Berti gehört natürlich auch dazu und ist der persönliche Motivator der Agentur.

 

Im Rahmen eines Vortrags von Michaela Fränzer (Junior PR-Beraterin) konnten wir tiefe Einblicke in die Arbeitsabläufe und den Agenturalltag gewinnen. pr://ip ist in der Business-to-Business -Kommunikation (kurz: B2B) tätig und arbeitet vor allem mit Kunden, die sich mit digitalen, zukunftsorientierten Themen auseinandersetzen, zusammen. Bei der Entwicklung eines Konzeptes für einen Auftraggeber soll hier nicht nur strategisch und analytisch, sondern auch kreativ gearbeitet werden. Das Büro wird dann schnell mal für den Brainstorming-Prozess mit Mind-Map-Postern und Ideensammlungen tapeziert. Michaela Fränzer betont, dass bei der Kommunikation mit dem Kunden selbst besonders Fingerspitzengefühl, aber auch das eigene Bauchgefühl gefragt ist. 

Besonders spannend war es, von den echten Projekten mit realen Kunden zu hören. Dazu zeigte uns Michaela Fränzer einen Imagefilm, der einen Workshop für CEOs auf Mallorca festgehalten hat. Die Vorstandsvorsitzenden konnten dort in entspannter Atmosphäre ihre Präsentations-Skills trainieren und lernen, wie man eine Botschaft überzeugend vermittelt. Michaela Fränzer sagt pr://ip ist nicht nur für PR zuständig. Die Agentur agiert auch als persönlicher Unterstützer der Kunden, als Motivatoren, manchmal sogar als psychische Betreuer. 

Bei der Aussicht auf so einen vielfältigen und abwechslungsreichen Agenturalltag stellt sich die Frage: Welche Chancen habe ich, bei pr://ip mitzumachen? Michaela Fränzer ist nach ihrem Bachelor-Studium als Volontärin bei Primus Inter Pares eingestiegen. Während dieser Zeit habe sie sich auch mit anderen Trainees ausgetauscht und dabei gemerkt, wie viel sie bereits bei pr://ip mitarbeiten durfte und dadurch in kürzerer Zeit mehr gelernt habe als andere Volontäre. 

 

pr://ip hat uns außerdem einen Überraschungsgast mitgebracht: TEDxMünster. TEDx ist eine Eventreihe, die auf der ganzen Welt stattfindet und spannende Konferenzen mit inspirierenden Speakern veranstaltet. Dabei liege der Fokus besonders auf außergewöhnlichen und zukunftsorientierten Themen. Wer Redner werden möchte, müsse zunächst eine Idee haben, die es wert sei, geteilt zu werden und ein Paper einreichen. Die Idee allein nütze jedoch nichts, wenn sie langweilig vorgetragen werde. Der Mix aus einer originellen Idee und einer fesselnden Präsentationsweise mache den Spirit von TEDx aus. Die diesjährige TEDx-Konferenz findet unter dem Motto „Discover the Unknown“ am 02.11.2018 im Theater Münster statt.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei pr://ip und TEDxMünster für die interessanten Einblicke in die PR-Branche!

 

Anne Holst


"Die Zeit der PR beginnt jetzt erst richtig."

zu Besuch bei achtung! in Hamburg

„Wir wollen hier keine Agentur-Show abziehen. Wir wollen, dass ihr was lernt!“. So begrüßt uns Mirko Kaminski, CEO und Gründer der Agentur achtung!, am Freitag den 18.05.2018 in Hamburg. campus relations e.V. hatte die Chance, sich einen Tag auf Weg in den hohen Norden zu machen und Einblicke in die PR-Branche aus der Sicht einer der Top 10 Agenturen Deutschlands zu gewinnen. 

 

In einer spannenden Diskussion zum Einstieg bekamen wir schnell ein Verständnis für die Denkweise des CEOs bezüglich des Agenturlebens. Es solle kein Fokus auf das Wort „Öffentlichkeitsarbeit“ gelegt werden, denn es beschreibe zu sehr die Innensicht der Branche. Viel mehr müsse man sich nach außen hin, in Richtung der Kunden orientieren, diese seien schließlich überhaupt der Grund für die Arbeit.

In seinen weiteren Ausführungen ging Mirko Kaminski auf diverse Beobachtungen der Kommunikationsbranche ein: die aktuelle Tech-Faszination von Konsumenten und die sogenannte Broadcaster-Schwemme. Diese beschreibe die Entwicklung, bei welcher immer mehr Privatpersonen ohne großen Aufwand Inhalte online verbreiten können. Im Umkehrschluss führe dies natürlich zu einem wachsenden Wettbewerb gegen den angekämpft werden muss.

Die Hauptfragen, die sich bei der Arbeit in der Branche heute gestellt werden müssten seien unter anderem: „Wie lassen wir den Daumen [der den ganzen Tag auf dem Handy scrollt] kurz innehalten?“ aber auch die Frage nach dem „Purpose“ einer Marke, was für ein höheres Ziel sie hat. Dieser Purpose sei der Schlüssel zum Erfolg, da Marken heutzutage mehr tun müssten, als ausschließlich ein Produkt zu bewerben. Nicht zuletzt beginne die Zeit der PR jetzt erst richtig, da dank der neuesten technischen und branchen-internen Entwicklungen unermessliche Möglichkeiten entständen.

 

Im zweiten Teil des Nachmittags brachte uns Daniel Rehn, Senior Digital Trend Scout bei achtung! die Evolution von Technik, Social Media und Co. sowie aktuelle Trends näher. „So langsam wie heute wird sich Technologie nie wieder entwickeln“ begann er seine selbst betitelte „Geschichtsstunde“. Dies läge daran, dass Fortschritt immer rasanter werde. Man denke daran, dass das iPhone nur wenig mehr als 10 Jahre alt ist und Social Media-Apps wie Snapchat ihren Höhepunkt erst 2014 erfuhren. Es brauchte kaum zehn Jahre für den kompletten Umschwung des Internets, daher könne man kaum voraussehen, was in den kommenden Zehn noch alles passieren wird. 

„Wer punkten will, muss die Dynamiken des Netzes verstehen und nutzen können“ betonte Rehn. Story-telling und Story-doing müssten auf online-Kanälen schlau und effektiv eingesetzt werden. Dies erweise sich bei Marken als kompliziert, da oft keine konstante Geschichte zu erzählen sei, wie dies bei Privatpersonen der Fall ist. Hier schließt er sich an die bereits erwähnt Idee des „Purpose“ an. Dementsprechend spielt die Vermarktung auf Social Media heute eine sehr viel größere Rolle als noch vor ein paar Jahren. Interessanterweise unterlaufen die sozialen Medien  aktuell auch einer Wandlung von Social Media zu Emotional Media. Wem kommt es nicht bekannt vor, dass Marken mit den Emotionen ihrer Kunden spielen, um auf sich aufmerksam zu machen? Oft ist das Ziel gar nicht mehr nur positiv aufzufallen. Stattdessen wird zunehmend mit der Empörung der Menschen gespielt und auch wenn man den Spruch „Jeder Klick generiert Bekanntheit, egal ob gut oder schlecht“ oft genug gehört hat, so trifft er doch immer noch wie die Faust aufs Auge.

 

Nach einer abschließenden Tour durch die Büros der Agentur, während welcher wir uns auch einen Einblick in die Einstiegschancen in der PR-Branche verschaffen konnten, wurde es Zeit die Rückfahrt nach Münster anzutreten.

Wir bedanken uns bei achtung! für die Gastfreundschaft und die interessanten und aufschlussreichen Vorträge, die wir anhören durften!

 

Alessa Cramer