Herzlich willkommen bei campus relations – PR-Ideen mit Initiative

Wir sind die Studierendeninitiative für Public Relations an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. In verschiedenen Projekten für Firmen, Vereine und diverse Organisationen setzen wir unser fachliches Wissen in die Tat um.

 

Unser Team ist jung, steckt voller kreativer Ideen und zeichnet sich durch eine große Begeisterung für die praktische PR-Arbeit aus.

 

Um im Bereich PR immer auf dem Laufenden zu bleiben und uns stetig weiterzubilden, veranstalten wir selbstständig in regelmäßigen Abständen Vorträge, Workshops und Exkursionen.

Anstehende Termine:


 

  • Semesterferien

Aktuelle Beiträge


der neue Vorstand für das Wintersemester 2018/19

Die Studierendeninitiative für Public Relations der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster hat am Montag,           den 9. Juli 2018 einen neuen Vorstand gewählt. Neu dabei sind Louisa Thoma und Charlotte Möller. Beide studieren Kommunikationswissenschaft im zweiten Semester in Münster.

Thoma übernimmt im Wintersemester den Posten des Projektmanagements von Svenja Mueller, Möller wird zukünftige die Aufgaben der externen Kommunikation von Katharina Koop übernehmen. Unterstützt werden die beiden von Marie Fuhr (Exkursionen und Workshops) und Laura Möller (Interne Kommunikation), die bereits im letzten Semester in ihre Vorstandsposten gewählt wurden. Der Verein wählt am Ende jedes Semesters zwei neue Vorstandsmitglieder, die dann für das nächste Jahr die Geschicke des Vereins leiten.

campus relations e.V. ist die älteste Studierendeninitiative für PR in Deutschland und zählt aktuell 50 Mitglieder, die während des Semesters PR-Ideen für verschiedenste Kunden entwickeln. Der neue Vorstand blickt hoch motiviert auf das kommende Wintersemester 2018/2019. „Der Verein entwickelt sich momentan sehr schnell weiter. Wir haben viele verschiedene Projekte, an denen wir aktuell arbeiten und freuen uns auf die neuen Herausforderungen“, hieß es nach dem ersten Vorstandstreffen. 


„CSR-Kommunikation ist kein Selbstläufer“

Ein Workshop zum Thema Corporate Social Responsibility-Kommunikation mit Junior Professorin und campus relations Mentorin Dr. Kerstin Thummes.

Am Montag, den 18. Juni 2018 bekamen die Mitglieder von campus relations die Gelegenheit, sich in einem Workshop mit Mentorin Jun.-Prof. Dr. Kerstin Thummes über Corporate Social Responsibility (kurz: CSR) auszutauschen.

Was CSR eigentlich bedeutet, wurde in einer Diskussion über die Verantwortung von Unternehmen erarbeitet. Beispielhaft sollte daher überdacht werden, was eine Firma wie der Spielwarenhersteller Schleich gegenüber Kunden sowie Mitarbeitern zu verantworten hat. Stichwörter, die dabei fielen, waren unter anderem Arbeitsbedingungen und wirtschaftliche Nachhaltigkeit. Frau Jun.-Prof. Dr. Thummes führte unsere Denkansätze zu dem Prinzip der Triple Bottom Line zusammen. Dieses Prinzip besagt, dass in der Praxis der CSR-Kommunikation die drei Themenfelder Planet, Profit und People verbunden werden müssen, um ein abgerundetes Bild der CSR eines Unternehmens zu schaffen. Also müsse der Fokus auf den mit dem Unternehmen verbundenen Menschen (seien es Mitarbeiter oder Kunden), der Umwelt (mit Blick auf Produktionsbedingungen) und dem Profit (wirtschaftliche Verantwortung gegenüber Investoren und Mitarbeitern) liegen.

In einer weiteren Diskussion ging es um die Frage, wie, wann und wo Unternehmen überhaupt über ihre Verantwortung reden sollen. Reicht es, wenn diese nur auf der Website zu finden ist? Oder sollten große Kampagnen gestartet werden, um die Firmen nach außen hin besser zu vermarkten? Weder das eine, noch das andere kann einfach so bejaht werden. Ein Hauptproblem ist, dass Unternehmen, die proaktiv ihre Verantwortung nach außen kommunizieren, Gefahr laufen, nicht mehr als ehrlich angesehen zu werden. Vielmehr wirkt die CSR dann wie ein Aushängeschild und wird von Kunden möglicherweise eher abgestoßen als angenommen. Daher müssten Unternehmen für sich entscheiden, wie „laut“ sie ihre CSR kommunizieren wollen und dann mit den dementsprechenden Konsequenzen umgehen können. 

Klar ist: CSR ist mit Konflikten und Problemen verbunden, egal ob man zu viel oder zu wenig davon kommuniziert – jedoch muss es getan werden. CSR sei ein fortlaufender Prozess, der die ganze Zeit kritisiert wird und werden muss, um sicherzustellen, dass die Unternehmen ihre Verantwortung ernst nehmen.

 

Ein großes Dankeschön an Frau Jun.-Prof. Dr. Thummes für den Einblick in die Welt der CSR-Kommunikation.

 

Alessa Cramer


zukunftsorientierte PR-Strategien mit Bauchgefühl

– Primus Inter Pares stellt sich vor

Am Mittwoch, den 06.06.2018 hatte campus relations e.V. Besuch von pr://ip. Was auf den ersten Blick aussieht wie ein Tippfehler ist eigentlich die Abkürzung für Primus Inter Pares, einer PR-Agentur aus Münster. Das Team besteht aus fünfeinhalb Mitgliedern – Bürohund Berti gehört natürlich auch dazu und ist der persönliche Motivator der Agentur.

 

Im Rahmen eines Vortrags von Michaela Fränzer (Junior PR-Beraterin) konnten wir tiefe Einblicke in die Arbeitsabläufe und den Agenturalltag gewinnen. pr://ip ist in der Business-to-Business -Kommunikation (kurz: B2B) tätig und arbeitet vor allem mit Kunden, die sich mit digitalen, zukunftsorientierten Themen auseinandersetzen, zusammen. Bei der Entwicklung eines Konzeptes für einen Auftraggeber soll hier nicht nur strategisch und analytisch, sondern auch kreativ gearbeitet werden. Das Büro wird dann schnell mal für den Brainstorming-Prozess mit Mind-Map-Postern und Ideensammlungen tapeziert. Michaela Fränzer betont, dass bei der Kommunikation mit dem Kunden selbst besonders Fingerspitzengefühl, aber auch das eigene Bauchgefühl gefragt ist. 

Besonders spannend war es, von den echten Projekten mit realen Kunden zu hören. Dazu zeigte uns Michaela Fränzer einen Imagefilm, der einen Workshop für CEOs auf Mallorca festgehalten hat. Die Vorstandsvorsitzenden konnten dort in entspannter Atmosphäre ihre Präsentations-Skills trainieren und lernen, wie man eine Botschaft überzeugend vermittelt. Michaela Fränzer sagt pr://ip ist nicht nur für PR zuständig. Die Agentur agiert auch als persönlicher Unterstützer der Kunden, als Motivatoren, manchmal sogar als psychische Betreuer. 

Bei der Aussicht auf so einen vielfältigen und abwechslungsreichen Agenturalltag stellt sich die Frage: Welche Chancen habe ich, bei pr://ip mitzumachen? Michaela Fränzer ist nach ihrem Bachelor-Studium als Volontärin bei Primus Inter Pares eingestiegen. Während dieser Zeit habe sie sich auch mit anderen Trainees ausgetauscht und dabei gemerkt, wie viel sie bereits bei pr://ip mitarbeiten durfte und dadurch in kürzerer Zeit mehr gelernt habe als andere Volontäre. 

 

pr://ip hat uns außerdem einen Überraschungsgast mitgebracht: TEDxMünster. TEDx ist eine Eventreihe, die auf der ganzen Welt stattfindet und spannende Konferenzen mit inspirierenden Speakern veranstaltet. Dabei liege der Fokus besonders auf außergewöhnlichen und zukunftsorientierten Themen. Wer Redner werden möchte, müsse zunächst eine Idee haben, die es wert sei, geteilt zu werden und ein Paper einreichen. Die Idee allein nütze jedoch nichts, wenn sie langweilig vorgetragen werde. Der Mix aus einer originellen Idee und einer fesselnden Präsentationsweise mache den Spirit von TEDx aus. Die diesjährige TEDx-Konferenz findet unter dem Motto „Discover the Unknown“ am 02.11.2018 im Theater Münster statt.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei pr://ip und TEDxMünster für die interessanten Einblicke in die PR-Branche!

 

Anne Holst


"Die Zeit der PR beginnt jetzt erst richtig."

zu Besuch bei achtung! in Hamburg

„Wir wollen hier keine Agentur-Show abziehen. Wir wollen, dass ihr was lernt!“. So begrüßt uns Mirko Kaminski, CEO und Gründer der Agentur achtung!, am Freitag den 18.05.2018 in Hamburg. campus relations e.V. hatte die Chance, sich einen Tag auf Weg in den hohen Norden zu machen und Einblicke in die PR-Branche aus der Sicht einer der Top 10 Agenturen Deutschlands zu gewinnen. 

 

In einer spannenden Diskussion zum Einstieg bekamen wir schnell ein Verständnis für die Denkweise des CEOs bezüglich des Agenturlebens. Es solle kein Fokus auf das Wort „Öffentlichkeitsarbeit“ gelegt werden, denn es beschreibe zu sehr die Innensicht der Branche. Viel mehr müsse man sich nach außen hin, in Richtung der Kunden orientieren, diese seien schließlich überhaupt der Grund für die Arbeit.

In seinen weiteren Ausführungen ging Mirko Kaminski auf diverse Beobachtungen der Kommunikationsbranche ein: die aktuelle Tech-Faszination von Konsumenten und die sogenannte Broadcaster-Schwemme. Diese beschreibe die Entwicklung, bei welcher immer mehr Privatpersonen ohne großen Aufwand Inhalte online verbreiten können. Im Umkehrschluss führe dies natürlich zu einem wachsenden Wettbewerb gegen den angekämpft werden muss.

Die Hauptfragen, die sich bei der Arbeit in der Branche heute gestellt werden müssten seien unter anderem: „Wie lassen wir den Daumen [der den ganzen Tag auf dem Handy scrollt] kurz innehalten?“ aber auch die Frage nach dem „Purpose“ einer Marke, was für ein höheres Ziel sie hat. Dieser Purpose sei der Schlüssel zum Erfolg, da Marken heutzutage mehr tun müssten, als ausschließlich ein Produkt zu bewerben. Nicht zuletzt beginne die Zeit der PR jetzt erst richtig, da dank der neuesten technischen und branchen-internen Entwicklungen unermessliche Möglichkeiten entständen.

 

Im zweiten Teil des Nachmittags brachte uns Daniel Rehn, Senior Digital Trend Scout bei achtung! die Evolution von Technik, Social Media und Co. sowie aktuelle Trends näher. „So langsam wie heute wird sich Technologie nie wieder entwickeln“ begann er seine selbst betitelte „Geschichtsstunde“. Dies läge daran, dass Fortschritt immer rasanter werde. Man denke daran, dass das iPhone nur wenig mehr als 10 Jahre alt ist und Social Media-Apps wie Snapchat ihren Höhepunkt erst 2014 erfuhren. Es brauchte kaum zehn Jahre für den kompletten Umschwung des Internets, daher könne man kaum voraussehen, was in den kommenden Zehn noch alles passieren wird. 

„Wer punkten will, muss die Dynamiken des Netzes verstehen und nutzen können“ betonte Rehn. Story-telling und Story-doing müssten auf online-Kanälen schlau und effektiv eingesetzt werden. Dies erweise sich bei Marken als kompliziert, da oft keine konstante Geschichte zu erzählen sei, wie dies bei Privatpersonen der Fall ist. Hier schließt er sich an die bereits erwähnt Idee des „Purpose“ an. Dementsprechend spielt die Vermarktung auf Social Media heute eine sehr viel größere Rolle als noch vor ein paar Jahren. Interessanterweise unterlaufen die sozialen Medien  aktuell auch einer Wandlung von Social Media zu Emotional Media. Wem kommt es nicht bekannt vor, dass Marken mit den Emotionen ihrer Kunden spielen, um auf sich aufmerksam zu machen? Oft ist das Ziel gar nicht mehr nur positiv aufzufallen. Stattdessen wird zunehmend mit der Empörung der Menschen gespielt und auch wenn man den Spruch „Jeder Klick generiert Bekanntheit, egal ob gut oder schlecht“ oft genug gehört hat, so trifft er doch immer noch wie die Faust aufs Auge.

 

Nach einer abschließenden Tour durch die Büros der Agentur, während welcher wir uns auch einen Einblick in die Einstiegschancen in der PR-Branche verschaffen konnten, wurde es Zeit die Rückfahrt nach Münster anzutreten.

Wir bedanken uns bei achtung! für die Gastfreundschaft und die interessanten und aufschlussreichen Vorträge, die wir anhören durften!

 

Alessa Cramer