Herzlich willkommen bei campus relations – PR-Ideen mit Initiative

Wir sind die Studierendeninitiative für Public Relations an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. In verschiedenen Projekten für Firmen, Vereine und diverse Organisationen setzen wir unser fachliches Wissen in die Tat um.

 

Unser Team ist jung, steckt voller kreativer Ideen und zeichnet sich durch eine große Begeisterung für die praktische PR-Arbeit aus.

 

Um im Bereich PR immer auf dem Laufenden zu bleiben und uns stetig weiterzubilden, veranstalten wir selbstständig in regelmäßigen Abständen Vorträge, Workshops und Exkursionen.

Anstehende Termine:


Semesterferien! 


Aktuelles


Große Chance für Kommunikationsnachwuchs:

DAPR und Volkswagen wollen mit neuem Volontariats-Programm die Branchenstandards ändern

Seit dem 1. September 2017 können sich angehende PR-Profis für das neue Volontariats-Programm bei Volkswagen bewerben. In zwei Jahren lernen sie dort nicht nur die Öffentlichkeitsarbeit im Volkswagen-Konzern  kennen, sondern hospitieren auch in Verlagen und Agenturen, beispielsweise bei der ZEIT. Ein  Aufenthalt bei einer der Auslandsgesellschaften ist ebenfalls im Programm enthalten. „Das ist alles sehr flexibel und individuell zugeschnitten auf die Kandidaten“, so Silke Schumacher, Pressesprecherin von Volkswagen.

Und wie unterscheidet sich dieses Programm von anderen Volontariaten?

Hier kommt die Deutsche Akademie für Public Relations (DAPR) ins Spiel. Sie zertifizierte das neue Volontariat. Die Volontäre sind also nicht nur im Unternehmen tätig, sondern sie absolvieren unter anderem auch die Grundausbildung der DAPR. Dort lernen sie die Basics: Von den Grundlagen der Strategie bis hin zu Text- und Digitalkompetenzen ist alles dabei. Zudem bilden sie sich bei der DAPR oder anderen renommierten Weiterbildungsakademien noch je nach Berufsrichtung in zusätzlichen Seminaren weiter. „Oft galt für Volontäre früher nur ‚learning on the job’. Die für eine DAPR-Zertifizierung mindestens 16 verpflichtenden Seminartage zu den Kernthemen der Kommunikation garantieren eine deutlich höhere Qualität der Ausbildung“, so Nils Hille, Geschäftsleiter der DAPR.

Gemeinsam mit Volkswagen hat sich die DAPR auf die Fahne geschrieben, neue Branchen-standards zu setzen. Sie wollen dem Kommunikationsnachwuchs eine „fundierte Ausbildung mit einem konkreten Titel“ bieten, erklärt Silke Schumacher. Denn im Gegensatz zum Journalismus gab es bisher keine Standards oder Qualitätskriterien in den PR-Volontariaten. So auch bei Volkswagen: „Natürlich bekamen sie durch die praktische Arbeit viel bei uns mit, aber ich glaube bisher war der Ablauf in vielen Bereichen nicht konkret genug geregelt. [...] Es fehlte immer so ein bisschen das Ausbildungsergebnis. Das wollen wir jetzt zusammen mit der DAPR ändern“, erzählt Silke Schumacher.

Durch die DAPR-Zertifizierung verpflichtet sich das jeweilige Unternehmen dazu, bestimmte Qualitätsstandards einzuhalten: „Jetzt haben wir dieses neue Siegel als Qualitätsmerkmal, das bei großen Konzernen wie Volkswagen, aber auch bei kleinen Agenturen gut ankommt“, so Nils Hille. Bewerbern dient das DAPR-Zertifikat als Orientierungspunkt für qualitativ hochwertige Volontariats- und Trainee-Programme. Gleichermaßen gilt: sieht ein Arbeitgeber, dass der Bewerber bei einem DAPR-zertifizierten Unternehmen volontiert hat, kann er direkt einschätzen, was er mitbringt.

Am Ende des Volkswagen-Volontariats darf sich den Nachwuchs „Kommunikationsreferent (DAPR)“ nennen, da die Grundausbildung sowie die Prüfung an der DAPR zu den festen Bestandteilen des Programms des Konzerns zählen. „Das heißt, egal in welchen Bereich die Leute hinterher gehen, haben sie einen anerkannten Branchentitel“, erklärt Nils Hille.

Tatsächlich ist dies der erste Versuch, PR-Volontariate zu standardisieren. „Volkswagen und DAPR haben zunächst unabhängig voneinander an einer ähnlichen Idee gearbeitet“, erzählt Silke Schumacher, „Wir wollen Menschen, die Kommunikationsprofis werden wollen, ein gutes Paket mit auf den Weg geben.“

Ganz uneigennützig ist das alles jedoch nicht: „Wir wollen damit natürlich auch unseren eigenen PR-Nachwuchs sicherstellen, insofern werden wir auch Volontäre übernehmen, wenn es passt.“

Man kann sich immer noch für das Frühjahr 2018 bewerben. Das Angebot richtet sich an Studenten der Medien- oder Kommunikationswissenschaft, am liebsten mit journalistischer Vorerfahrung, „es kann aber immer Quereinstiege geben“, betont Silke Schumacher.

Das Volkswagen-Zertifikat ist nur der Anfang: „Kleine Agenturen bis hin zu großen Konzernen haben Interesse angemeldet und gehen gerade durch die Zertifizierung. [...] Es passiert gerade eine ganze Menge“, verspricht Nils Hille.

Wir sind gespannt, welche Unternehmen  bald ebenfalls DAPR-zertifizierte Volontariate anbieten werden und freuen uns über diese Chance für den Kommunikationsnachwuchs.

 

Katharina Koop


v.l. Jonas Hille, Katharina Koop, Maike Grunenberg & Svenja Mueller
v.l. Jonas Hille, Katharina Koop, Maike Grunenberg & Svenja Mueller

Wir haben unseren neuen Vorstand gewählt! Auch dieses Semester besteht der campus relations e.V. Vorstand aus vier Studierenden. 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

Svenja Mueller übernimmt den Posten des ersten Vorstands. Die Kommunikationswissenschafts-studentin im fünften Bachelor-Semester ist nun für das Projektmanagement und die Projekt-aquise der Initiative zuständig.

 

Kommunikationswissenschaftsstudent im dritten Master-Semester Jonas Hille ist im nächsten Semester zweiter Vorstand der Initiative. Er ist ab sofort für die interne Kommunikation  verantwortlich. 

 

Das Amt des dritten Vorstands wird von Katharina Koop übernommen. Die Kommunikations-wissenschafts- und Anglistikstudentin im dritten Bachelor-Semester kümmert sich in Zukunft um die externe Kommunikation von campus relations e.V. und leitet außerdem das Team corporate communications.

 

Maike Grunenberg ist  im nächsten Semester als vierter Vorstand für die Organisation von Workshops und Exkursionen verantwortlich. Sie studiert Kommunikationswissenschaft im fünftem Bachelor-Semester.

 

Jedes Semester werden zwei Ämter des Vorstands für ein Jahr neu gewählt. Die vier Studierenden kümmern sich unter anderem um das Vereinsleben und die interne und externe Kommunikation von campus relations e.V.. Außerdem sind sie zuständig für die Organisation der Projekte, Workshops, Exkursionen und Vorträge.


David Peter zu Bewegtbildkommunikation

David Peter ist Experte für Bewegtbildkommunikation.

Insbesondere interessiert ihn der Einsatz von YouTube in dieser Branche, er selbst betreibt mehrere Kanäle auf der Plattform. Am Mittwoch, den 21. Juni 2017 war er zu Gast bei campus relations und hielt einen spannenden interaktiven Vortrag zum Thema "Bewegtbildkommunikation - Konzept- und Formatentwicklung für Online-Video".

 

"2006 kannte niemand diese Plattform. Heute sind die YouTube Stars auf demselben Zuschauer-Level wie eine ZDF heute Sendung." Umso wichtiger ist es also, dass wir angehenden PR- und Marketing Profis uns auch in diesem Feld gut auskennen. Unter Einbindung vieler aktueller Beispiele brachte David Peter unseren Mitgliedern das soziale Netzwerk näher: Welche verschiedenen Arten von Videos gibt es? Und was braucht ein Kanal, um viele Zuschauer zu erreichen? Er erklärte, warum ein YouTube-Kanal vor allem auch für Unternehmen nützlich ist und worauf es ankommt: "Gute Kanäle sind ARAS: Auffordernd, Regelmäßig, Authentisch und Seriell. Und ihre Videos brauchen FEUER: Fokus, Einfachheit, Unterhaltung, Emotionalität, Relevanz."

Viele Unternehmen haben den Nutzen eines eigenen Kanals bereits erkannt, vor allem das sogenannte Influencer Marketing hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Oft wird dabei jedoch vergessen, dass YouTube in erster Linie ein soziales Netzwerk ist und keine Content-Müllhalde, betonte David Peter.

Am Schluss des Vortrags hatten die campus relations Mitglieder noch die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Uns interessierte besonders, wie sich die Bewegtbildkommunikation in der Zukunft entwickeln wird. "Das Live-Streaming kommt immer mehr. Es wird immer notwendiger für Unternehmen, da mitzumachen."

Wir bedanken uns bei David Peter für den interessanten Vortrag und freuen uns auf weitere Einblicke in die PR-Branche.

Katharina Koop